Private Unternehmen in Österreich können in der Regel unter den gleichen Bedingungen mit öffentlichen Unternehmen in Bezug auf Marktzugang, Kredite und andere Geschäftstätigkeiten wie Lizenzen und Lieferungen konkurrieren. Während sich die meisten SOEs ähnlich wie private Unternehmen finanzieren müssen, profitieren einige große SOEs (wie die ÖBB) von staatlich subventionierten Rentensystemen. Als Mitglied der EU ist Österreich auch Vertragspartei des Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) der WTO, das indirekt auch die SOEs erfasst (da es sich um Einrichtungen handelt, die vom österreichischen Rechnungshof überwacht werden). Verschiedene Behörden in Österreich bieten attraktive Anreize für Forschung und Entwicklung (F&E) (bis zu 50 Prozent des Investitionsvolumens). Die Anreize sind auch für ausländische Unternehmen verfügbar. Zu den Agenturen, die Anreize bieten, gehören: Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) (www.ffg.at/en); der Wissenschaftsfonds (FWF), die zentrale Einrichtung des Landes zur Förderung der Grundlagenforschung (www.fwf.ac.at/en/); und AWS (oben). Letzteres bietet auch Garantien von bis zu 25 Mio. € über einen 5- bis 10-Jährigen-Preis für Investitionen in Österreich, wobei der Schwerpunkt auf kleinen und mittleren Unternehmen liegt. Mit der Gewerbeanmeldung werden Sie beitragspflichtiges Mitglied der Industrie- und Handelskammer (WKO).

Bitte wenden Sie sich an die WKO Ihres Bundeslandes, um detailliertere Informationen zu erhalten. Österreich verfügt über eine robuste Finanzierung der Produktmärkte, aber der freie Ressourcenfluss in die Faktormärkte (Kapital, Rohstoffe) könnte verbessert werden. Die österreichische Regierung hofft, dass die jüngste Öffnung der Börse für kleine, innovative Unternehmen dazu beitragen wird. Österreich ist sowohl Mitglied des Übereinkommens über die Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zwischen Staaten und Staatsangehörigen anderer Staaten (ICSID) als auch des New Yorker Übereinkommens über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche, was bedeutet, dass lokale Gerichte ausländische Schiedssprüche in Österreich durchsetzen müssen. Es gibt keine spezifischen nationalen Rechtsvorschriften in dieser Hinsicht, aber lokale Gerichte müssen Schiedsentscheidungen erzwingen, wenn die betroffenen Unternehmen ihre Geschäftsstandorte haben. Wenn der Kunde über eine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer verfügt (z. B. Kleinunternehmer) oder diese nicht angibt, hat dies keine Auswirkungen für den Unternehmer, der die Dienstleistung erbringt. Ein Hinweis: “Keine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angegeben” genügt.

Wenn der Kunde über eine ausländische Umsatzsteuer-Identifikationsnummer verfügt, muss diese angegeben werden. Die Richtigkeit der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer muss nicht überprüft werden! Bestechung von Beamten fällt unter das österreichische Strafgesetzbuch und Korruption hat keinen wesentlichen Einfluss auf die Geschäfte in Österreich. Allerdings besteht ein geringes Korruptionsrisiko im öffentlichen Auftragswesen, am häufigsten in Form von Kriterien, die auf bestimmte Teilnehmer zugeschnitten sind. Im Gegensatz zu den anderen Börsensegmenten unterliegen Direct Market und Direct Market Plus nur den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Wiener Börse, nicht aber den EU-Vorschriften. Diese Segmente haben auch geringere Berichtspflichten, aber auch ein höheres Risiko für Investoren, da die Preise aufgrund der geringen Marktkapitalisierung der jeweiligen Unternehmen eher schwanken. Handelssachen fallen in die Zuständigkeit der ordentlichen Landesgerichte mit Ausnahme von Wien, das über ein Fachhandelsgericht verfügt. Das Handelsgericht ist auch bundesweit für Marken-, Design-, Muster- und Patentangelegenheiten zuständig. Es gibt keine Sonderbehandlung ausländischer Investoren, und die Exekutive mischt sich nicht in gerichtliche Angelegenheiten ein.

Der österreichische Wirtschaftsservice (AWS) ist die Institution der Regierung, die finanzielle Anreize für Unternehmen bietet.

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